Leuthen
(Deutsch L.)
Lutynia (Miêkinia)

   51° 8′ 0″ N   -   16° 48′ 0″ O

Leuthen

Lutynia, Ludwikowo

Habelschwerdt

Leuthen

Lutynka

Sprottau

Leuthen

Lutynia

Neumarkt

  Leuthen, Möllendorftor
Leuthen, Möllendorftor

Leuthen ist ein Dorf in der Gemeinde Nimkau (Miêkinia), Powiat Œredzki in Schlesien

Geschichte

Leuthen wurde erstmals 1346 urkundlich erwähnt. Am 5. Dezember 1757 schlug Friedrich der Große in der Schlacht von Leuthen durch überlegene Kriegskunst (sogenannte „schiefe Schlachtordnung“) das doppelt so starke österreichische Heer unter Prinz Karl von Lothringen, einem Schwager Maria Theresias, vernichtend und legte damit einen der Grundsteine für den Aufstieg Preußens als fünfte europäische Großmacht im Siebenjährigen Krieg (1756–1763).

Leuthen gehörte bis 1945 zum niederschlesischen Landkreis Neumarkt.
 

 

Hüttner, Erwin - Hier geboren

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Die Schlacht von Leuthen fand am 5. Dezember 1757 während des Siebenjährigen Krieges bei Leuthen in Schlesien statt. In ihr schlug der preußische König Friedrich II. das österreichische Heer unter der Führung des Prinzen Karl Alexander von Lothringen.

Vorgeschichte

Friedrichs Feldzugsplan für 1757 sah vor, den Hauptgegner Österreich in Böhmen schnell zu schlagen, so dass es keine Hilfe von Frankreich und Russland bekommen können. Nach mehreren Niederlagen befand er sich im Herbst 1757 jedoch in einer Defensivposition. In der Schlacht von Roßbach am 5. November 1757 hatte er allerdings einen überragenden Sieg gegen eine französische und eine Reichsexekutionsarmee errungen und diese aus Thüringen vertrieben. Von dort zog Friedrich nach Böhmen und vereinigte auf dem Weg seine Truppen am 2. Dezember mit den Resten der „Schlesischen Armee“ unter seinem Schwager, Fürst August Wilhelm von Braunschweig-Bevern, die in der Schlacht von Breslau am 22. November vernichtend geschlagen worden war. Friedrichs Ziel war es durch einen gezielten Vorstoß den Besitz der strategisch und wirtschaftlich wertvollen Provinz Schlesien, insbesondere der Hauptstadt Breslau, zu gelangen. Die überragende Bedeutung dieses Ziels legte er in einer Ansprache an seine Generäle kurz vor der Schlacht im Feldlager in Parchwitz dar. Operativ ging es Friedrich darum, den Truppen Karl Alexanders das Winterquartier in Breslau zu verwehren.[1]

Verlauf

Bei Leuthen bezogen die Österreicher auf einer Breite von fast neun Kilometern Stellung und ließen die Preußen quer heranrücken. Das Schlachtfeld bestand aus einem offenen, flachen Gelände mit Hügeln im Westen.

Carl Röchling: Schlacht von Leuthen, Sturm auf das Kirchenportal,
idealisierendes Historiengemälde des 19. Jahrhunderts

Friedrich ließ den linken Flügel des preußischen Heeres zunächst Scheinangriffe ausführen, worauf Karl Alexander seine Reserven an diese Stelle beorderte. Friedrich ließ darauf seinen rechten Flügel hinter Hügeln versteckt und von der österreichischen Aufklärung überhaupt nicht wahrgenommen als Hauptmacht nach Süden abmarschieren. Südlich des linken österreichischen Flügels und südsüdwestlich von Leuthen schwenkte die preußische Armee in die Schiefe Schlachtordnung ein. Der rechte Flügel stellte dabei den stärksten Teil der Armee: Die Kavallerie unter Hans Joachim von Zieten wurde dort eingesetzt, geschützt durch drei Bataillone als Vortreffen und unterstützt durch eine Batterie schwerer zwölfpfündiger Kanonen. Der Großteil der Infanterie bildete den linken Flügel und sollte den österreichischen Gegenangriff abfangen. Mit dieser Formation war es Friedrich gelungen, an einer Stelle des Schlachtfeldes trotz insgesamter Unterzahl die zahlenmäßige Überlegenheit zu gewinnen. Zudem besaß er durch das verdeckte Verschieben seiner Truppen den Vorteil der Überraschung und den Preußen gelang im weiteren Verlauf das damals noch ungewohnte Manöver eines Stellungswechsels der Artillerie während des Gefechts. Gegen Mittag ließ Friedrich den österreichischen Südflügel angreifen, der bei dem Ort Sagschütz gruppiert war.

Als der Sturm auf den linken Flügel der Österreicher begann, war deren Front durch die Verzettelung im Norden schon dergestalt auseinandergerissen, dass auch die Gegenwehr einiger Kavallerieeinheiten unter General Franz Leopold von Nádasdy dem überraschenden und massierten Vordringen des rechten preußischen Flügels keinen Einhalt gebieten konnte. Die Österreicher wichen bis in den Ort Leuthen zurück, während sie versuchten, eine neue Front gegen den preußischen Angriff aufzubauen.

Erst kurz vor der Ortsgrenze konnten sie den schiefen Vorstoß der Preußen in einer Geraden Schlachtordnung abfangen, wurden aber weiter bis in das bebaute Gebiet zurückgedrängt. Nach dem Durchbruch des dritten Bataillons Garde unter Hauptmann Wichard von Möllendorff gegen das sich zäh wehrende Regiment fürstbischöflich Würzburger Reichstruppen im Kirchhof von Leuthen wollte der österreichische Kavalleriegeneral Lucchese die Schlacht wenden, indem er mit rund 70 Schwadronen die vermeintlich ungedeckte linke Flanke der preußischen Infanterie angriff. Diese Attacke nutzte seinerseits der preußische Generalleutnant Driesen, der seinen aus 50 Schwadronen bestehenden linken preußischen Kavallerieflügel bis dahin verdeckt gehalten hatten.

Ohne höheren Befehl stieß er um 17 Uhr in die ungedeckte rechte Flanke der österreichischen Kavallerie. Die Schwadronen Luccheses gegen die eigene Infanterie gedrängt, die im gleichen Moment unter einem preußischen Bajonettangriff stand. Dieser Vorgang führte zur endgültigen Auflösung der österreichischen Schlachtordnung, worauf Lothringen die Schlacht verloren gab und das Feld räumte. Beim Rückzug erlitten die Österreicher noch einmal erhebliche Verluste.

Fürst Moritz von Anhalt-Dessau, der gemeinsam mit Friedrich die Armee geführt hatte, wurde am selben Abend zum Generalfeldmarschall ernannt.

Anekdoten

Berühmt geworden sind zahlreiche Anekdoten um das Geschehen bei Leuthen. Besonders bekannt ist die Szene gegen Abend des 5. Dezember, als Friedrich der Große, wie zufällig und ohne ausreichende Bedeckung in das mit österreichischen Offizieren überfüllte Schloss Lissa geriet, die ihm, anstatt ihn als Feind zu betrachten und gefangen zu nehmen, ehrfürchtig ihre Reverenz erwiesen. Nach der Schlacht lagerten sich die 25.000 erschöpften Kämpfer der preußischen Armee und sangen den protestantischen Choral Nun danket alle Gott (Als „Choral von Leuthen“ in die Geschichte eingegangen).

Literatur

  • Bernard Montgomery: Kriegsgeschichte - Weltgeschichte der Schlachten und Kriegszüge, Komet Verlagsgesellschaft mbH 1968 (englische Originalausgabe), ISBN 3-933366-16-X

  • F. A. von Retzow: Charakteristik der wichtigsten Ereignisse des Siebenjährigen Krieges. Berlin 1802

  • Christopher Duffy, Friedrich der Große, Zürich 1986.

  • Walther Rohdich: Leuthen, 5. Dezember 1757 – Ein Wintertag in Schlesien. Wölfersheim-Berstadt 1996

  • Siegmar Keil: Der Choral von Leuthen – Ein preußisch-deutscher Mythos. In: DIE TONKUNST IV/2007, S. 442–449

  • Eberhard Birk: Die Schlacht bei Leuthen am 5. Dezember 1757. Eine multiperspektivische Annäherung. In: Österreichische militärische Zeitschrift, Jänner/Februar 2008.

Einzelnachweise

  1. Im nachträglich aufgeschriebenen Wortlaut: „Sie wissen, meine Herren, dass es dem Herzog von Lothringen gelungen ist, Schweidnitz zu erobern, den Herzog von Bevern zu schlagen und sich Breslaus zu bemächtigen, während ich gezwungen war, den Fortschritten der Franzosen und Reichsvölker Einhalt zu tun. Ein Teil von Schlesien und die Hauptstadt der Provinz mit allen Kriegsvorräten sind dadurch verlorengegangen. Meine Widerwärtigkeiten wären aufs höchste gestiegen, setzte ich nicht unbegrenztes Vertrauen in Ihren Mut, Ihre Standhaftigkeit und Ihre Vaterlandsliebe, die Sie bei so vielen Gelegenheiten bewiesen haben. Es ist fast keiner unter Ihnen, der sich nicht durch eine ehrenvolle Handlung ausgezeichnet hätte, und ich schmeichle mir daher, Sie werden es auch jetzt nicht an dem mangeln lassen, was der Staat von Ihrer Tapferkeit zu fordern berechtigt ist. Ich würde glauben, nichts getan zu haben, ließe ich die Österreicher im Besitz von Schlesien. Lassen Sie es sich also gesagt sein: Ich werde gegen alle Regeln der Kunst die beinahe dreimal stärkere Armee des Prinzen Karl angreifen, wo ich sie finde! Es ist hier nicht die Frage von der Anzahl der Feinde noch von der Stärke ihrer auserwählten Stellung. Alles dies, so hoffe ich, wird die Herzhaftigkeit meiner Truppen und die richtige Befolgung meiner Dispositionen zu überwinden wissen. Ich muß diesen Schritt wagen, oder es ist alles verloren! Wir müssen den Feind schlagen oder uns alle vor seinen Batterien begraben lassen. So denke ich, so werde ich handeln. Bitte, machen Sie diesen meinen Entschluss allen Offizieren und Soldaten der Armee bekannt und schärfen Sie jedermann ein, dass ich mich für berechtigt halte, unbedingten Gehorsam zu fordern. Wenn Sie übrigens bedenken, dass Sie Preußen sind, werden Sie sich gewiss dieses Vorzugs nicht unwürdig machen wollen. Sollte aber einer unter Ihnen sein, der davor zurückschreckt, die letzte Gefahr mit mir zu teilen, der kann noch heute seinen Abschied erhalten, ohne den geringsten Vorwurf von mir zu erleiden.“ An dieser Stelle ruft der Major Konstantin von Billerbeck dazwischen: „Das müsste ja ein infamer Hundsfott sein!“ Friedrich endet seine Ansprache: „Schon im Voraus war ich überzeugt, dass mich keiner von Ihnen verlassen würde. Ich rechne also auf Ihre Hilfe und auf den Sieg. Sollte ich fallen und Sie für Ihre Verdienste nicht belohnen können, so muss es das Vaterland tun. Gehen Sie nun in das Lager und wiederholen Sie den Regimentern, was Sie von mir gehört haben. Noch eins, meine Herrn. Das Regiment Kavallerie, das sich nicht gleich, wenn es befohlen wird, unaufhaltsam in den Feind stürzt, lasse ich nach der Schlacht absitzen und mache es zu einem Garnisonregiment. Das Bataillon Infanterie, das – es treffe, worauf es wolle – auch nur zu stocken anfängt, verliert die Fahne und das Seitengewehr, und ich lasse ihm die Litzen von der Montur schneiden. Nun leben Sie wohl, meine Herren! In kurzer Zeit haben wir den Feind geschlagen, oder wir sehen uns niemals wieder." zit. nach Retzow 1802: 240-43.
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    DER CHORAL VON LEUTHEN

    Carl Froelich (unter Mitarbeit von A. von Cserepy und Walter Supper). Deutschland 1933

    Production Company: Froelich-Film GmbH., Berlin
    Distribution: Verleiher-Kollektiv (Bild und Ton GmbH., Berlin; Bild und Ton GmbH., Düsseldorf; Werner Film-Verleih GmbH, Berlin; Osvo-Film, Oskar Vogt, Hamburg; Richard Goldstaub, Tonfilm-Verleih, Frankfurt am Main)

    Manuskript: Dr. Johannes Brandt und Ilse Spath-Baron, nach einer Idee von Friedrich Pflughaupt
    Based on: nach dem Roman »Fridericus« von Walter von Molo
    Music: Marc Roland

    Der Choral von Leuthen ist ein Historienfilm über Friedrich den Großen.
    Gedreht wurde der Film in Döberitz. Die Uraufführung fand am 3. Feburar 1933 statt.

     

    Illustrierter Filmkurier, »Der Choral von Leuthen«, 1933
    (Nr. 1923, 15. Jg.)

    Dezember 1757. Auf den zerweichten, grundlosen Landstraßen Schlesiens wälzen sich die Trümmer der geschlagenen preußischen Armee rückwärts. Mit letzten Kräften, ohne Disziplin, ermattet, verhungert.
    Die Zieten-Husaren decken noch den Rückzug. Aber auch sie müssen bald der Übermacht weichen. In dem Schloß Lissa finden sie letzte Zuflucht.
    Unter ihnen ist auch Rittmeister v. Wustrow. In der langen Zeit der Besetzung Schlesiens durch preußische Turppen hat er das Schloßfräulein Charlotte v. Mudrach kennen und lieben gelernt. Jetzt heißt es, Abschied nehmen. Vielleicht für immer. Aber die beiden wollen nicht voneinander lassen. Eine Kriegstrauung vereinigt sie für immer.
    Da aber stürmen schon die Österreicher heran. Wustrow muß mit den letzten Resten der Armee fort.
    Weiter geht der entmutigende, hoffnungslose Rückzug.
    Da naht von Osten her König Friedrich. Er hat bei Roßbach die Franzosen geschlagen und ist nun in Eilmärschen nach Schlesien gekommen, die drohende Katastrophe aufzuhalten.
    Und ein Wunder geschieht.
    Beim Anblick des Königs, des vergötterten Führers der Soldaten, ist ein neuer Geist in die verrotteten Truppen gefahren. Wie unter einem unerklärlichen Zwang folgen sie dem straffen Tritt der Garde, dem befeuernden Rhythmus der Marschmusik, aus dem regellosen Haufen entmutigter Flüchtlinge, wird eine Schar entschlossener, begeisterter Soldaten.
    Der König läßt keine Zeit verstreichen. Ohne seine Generäle zu fragen, ohne auf die Mahnungen seines Bruders zu hören, die alle eine Fortsetzung des Kampfes gegen die erdrückende Übermacht für Wahnsinn halten, trifft er seine Anordnungen.
    Er weiß, daß es für ihn keinen anderen Ausweg mehr gibt: siegen oder sterben. Er muß alles wagen, um alles zu gewinnen oder kämpfend unterzugehen.
    Das Schicksal ist ungewiß. Die ganze Nacht hindurch arbeitet der König, mit immer neu aufgepulverter Kraft. Während die Truppen schon in der Stille der Nacht in ihre Stellungen marschieren, ohne Licht, ohne Laut, um dem Feind die Absichten nicht zu verraten, sorgt der König für alle Eventualitäten. Nicht nur militärische Dinge entscheidet er, er denkt auch an die notwendigen Arbeiten in der Heimat, um alles vorbereitet zu wissen, für den Fall, daß er den kommenden Tag nicht überleben sollte.
    Zum Schluß diktiert er einem zum Tode verurteilten Deserteur sein Testament. Dann erst wirft er sich auf das Bett, um noch ein paar Minuten zu ruhen, ehe die große Entscheidung beginnt. Wustrow steht in dieser Nacht auf Vorposten. Unbekümmert um die Feinde schleicht er heimlich zum Schloß Lissa, um seine Frau zu sehen. Im Garten treffen sie sich.
    Aber auf Schloß Lissa sitzt das österreichische Oberkommando. Ein junger Kornett, der sich in Charlotte verliebt hat und ihr ein nächtliches Ständchen bringen will, entdeckt im Garten den preußischen Rittmeister, schlägt Lärm.
    Wustrow muß fliehen. Bei der Verfolgung fallen ein paar österreichische Soldaten. Und Charlotte kommt in den Verdacht, wichtige Dinge an die Preußen verraten zu haben. Sie muß vor ein Kriegsgericht gestellt werden, das für den Abend des nächsten Tages angesetzt wird. Feldmarschall Daun will selbst den Vorsitz übernehmen, um die Komtesse, der er keine böse Absicht zutraut, vor der drohenden Gefahr zu rerren.
    Es ist zwei Uhr nachts.
    Jetzt endlich ruft der König seine Generäle zusammen. In einer flammenden Ansprache reißt er die Widerstrebenden noch einmal mit. Keiner wagt, sich seinem Willen entgegenzustellen, keiner verläßt ihn. - So geht es in die Schalcht.
    Durch sein berühmt gewordenes Ungehungsmanöver täuscht er den Feind, schlägt er die dreifach überlegene Heeresmacht.
    Als der Abend herabsinkt, ist die Entscheidung gefallen. Der Feind muß auf der ganzen Linie den Rückzug antreten.
    In überströmendem Gefühl stimmen die Truppen, die Außerordentliches geleistet, die Unwahrscheinliches wahr gemacht haben, den Choral an: »Nun danket alle Gott!« Nur der König gönnt sich keine Ruhe. Er reitet fast allein voraus, um die Verfolgungslinien für den nächsten Tag festzulegen.
    So gerät er auf Schloß Lissa mitten unter die Offiziere des österreichischen Kommandos, die eben im Aufbruch sind.
    Sie könnten schon längst über alle Berge sein. Aber Oberst Rawitsch, ein wütender Preußenhasser, will vorher das Urteil gegen die vermeintliche Spinon, Komtesse Charlotte, vollstrecken. Die anderen Offiziere wiedersetzen sich, es entsteht ein Streit, in dem der fanatische Rawitsch sicher die Oberhand behalten würde - da rettet der König durch sein Kommen, ohne es zu wissen, das Leben einer Frau, die - als Gattin eines preußischen Offiziers im Herzen schon längst preußisch geworden ist. Der König weiß, daß er verloren ist, wenn er nicht seine Haltung bewahrt. Er spielt den Überlegenen. Erst langsam erholen sich die Österreicher von ihrer Verblüffung und erkennen, daß der König allein ist. Schon wollen sie ihn als ihren Gefangenen erklären - - - - da klingt von draußen der Choral herein. Die Truppen sind ihrem König gefolgt. Singend umringen sie das Schloß, brausend steigt der Choral zum Himmel empor.
    Der fromme Gottesglaube der Soldaten hat den König gerettet.
    Und während das Dankgebet weit übber das Feld klingt, reitet der König schon weiter. Sein Kopf muß für alle sorgen. Er darf sich keine Ruhe gönnen ...