Olbersdorf
Albrechtice

50.87°N   -   15.03°O
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 50° 52′ N   -   14° 46′ O
 

Hier geboren:
Freudl, Eligius
"Roztocznik"
Reichenbach, Eduard Graf von
Reichenbach, Oskar von

Olbersdorf

Stojków

Habelschwerdt

Olbersdorf

Roztocznik

Reichenbach

Olbersdorf

Rososznica

Frankenstein

Olbersdorf b. Frankenstein, Groß Olbersdorf (ab 1934)

Olbrachcice Wielkie

Frankenstein

Olbersdorf, eingegangen

 

Waldenburg

Olbersdorf, Mähren-Schlesien

 Albrechtice

Jägersdorf

Olbersdorf O. S.

Olbrachcice

Neustadt

Olbersdorf O.S., Olbrachcice

Ort

Neustadt, Oppeln

Olbersdorf, Albrechtice

Ort

Friedland, Friedland, Aussig, Sudetenland

Olbersdorf, Groß Olbersdorf, Olbrachcice Wielkie

Ort

Powiat z¹bkowicki, Niederschlesien

Olbersdorf, Mähren-Schlesien, Mesto Albrechtice

Ort

Jägerndorf, Troppau

Olbersdorf, Rososznica

Ort

Frankenstein, Breslau, Schlesien

Olbersdorf, Roztocznik

Ort

Dzier¿oniów,  Niederschlesien

Olbersdorf, Stojkow

Ort

Habelschwerdt, Breslau, Schlesien

Olbersdorf, eingegangen

Ort

Waldenburg, Breslau, Schlesien

Olbersdorfer S.W., Wald-Olbersdorfer S.W.

Ort

Sudetenland

Wald-Olbersdorf, Olbersdorf

Ort

Sudetenland

zu Olbersdorf

Ort

Sudetenland

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Olbersdorf
Albrechtice (auch Olbschtoff, Buttapilz und 1304 Albrechtsdorf) ist eine Gemeinde an der Moravská Sázava im Pardubický kraj (heute Tschechien) nordöstlich der Stadt Lanškroun. Im Ort leben im Jahre 2006 497 Einwohner, angesiedelt sind 80 Unternehmen. Albrechtice gehört zum Schönhengstgau.

Nach einem königlichen Bulletin übergab Wenzel II. am 23. Oktober 1285 dem Witigonen Zawisch von Falkenstein und seinem Sohn Jan/Ješek die Stadt Lanškroun (Landiscrona) und alle Gemeinden, die dazu gehörten. Sie setzen vermutlich einen Locator („Besiedlungsagenten“) namens „Albrecht“ ein, der von diesen einen Platz zur Aussetzung eines Ortes erwarb (Albrechtsdorf = das Dorf des Albrecht). Nachdem Zawisch von Falkenstein 1290 wegen Hochverrat hingerichtet wurden, fielen dessen Besitzungen an die Krone Böhmen. Mit einer Urkunde vom 21. Mai 1304, in dem Albrechtice erstmals schriftlich erwähnt wird, schenkte Wenzel II. die Ländereien dann dem Zisterzienserkloster Königsaal (Zbraslav). Von 1358 bis 1421 gelangte das Bistum Litomyšl in den Besitz der Herrschaft Landskron-Landsberg und damit auch in den Besitz von Albrechtsdorf. Von ungefähr 1418 bis zirka 1433 ging das Bistum Litomyšl in den Hussitenkriegen unter. Die Herrschaft von Albrechtsdorf fiel in dieser Zeit an die Hussiten bzw. an die Taboriten. 1433 gehörte das Dorf den Herren Kostka von Postupice und ab 1507 durch Heirat dem Geschlecht derer von Pernstein. Um 1622 wurde Albrechtsdorf an die Herren von Liechtenstein verkauft (Herrschaft bis ca. 1789). Zwischen 1618 und 1648 wurde Albrechtsdorf geplündert und war kurz davor, aufgegeben zu werden (Wüstung). Seit 1673 war Lorenz Meixner im Besitz des Albrechtsdorfer Erbgerichts. Sein Geschlecht lebte hier bis 1945.

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Olbersdorf
ist eine sächsische Gemeinde im Landkreis Görlitz. Sie ist Verwaltungssitz der Verwaltungsgemeinschaft Olbersdorf.

Olbersdorf von Berg Töpfer (Zittauer Gebirge) aus gesehen)

Das Waldhufendorf grenzt im Norden unmittelbar an die Stadt Zittau und im Süden an Oybin im Zittauer Gebirge. Es erstreckt sich im Tal des Goldbaches, der auch in Dürrezeiten immer Wasser führte und deshalb für die Besitzer der zahlreichen Mühlen „Gold wert“ war. Im Niederdorf befindet sich der Olbersdorfer See, das geflutete Tagebaurestloch der Braunkohlengrube Glückauf, die 1912 aufgeschlossen wurde. Der See dient seit der Landesgartenschau 1999 zu Erholungszwecken.

Olbersdorf ist benachbart im Norden und Osten durch die Stadt Zittau, im Süden durch Oybin, im Südwesten durch Jonsdorf und im Westen durch Bertsdorf-Hörnitz.

Ortsgliederung

Der Ort Olbersdorf gliedert sich in das Niederdorf, das Oberdorf, den Kaltenstein, das Städtel, die Randsiedlung, das Neubaugebiet und den Kohlenviebig.

Auf den Kaiserfeldern wurde beim Aufwerfen einer Schanze ein Hort mit 49 Randleistenbeilen gefunden, der die Besiedlung der Gegend am Mittelweg in der Bronzezeit belegt (jetzt im Görlitzer Museum).

1319 wird Olbersdorf das erste mal als „Albertsdorf“ (‚Dorf eines Albert‘) urkundlich erwähnt. Die Schreibweise „Olbersdorf“ tritt erstmalig 1429 auf. 1343 haben Mannschaften des Bischofs von Meißen die Gegend unsicher gemacht. 1362 brannten die Prager und 1420 und 1424 die Hussiten Olbersdorf nieder. 1428 existierte ein Vorwerk zum Ort. 1533 brachte der Türkenkrieg dem Dorf neue Lasten und Leiden. Die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges waren für Olbersdorf so anhaltend, dass man erst 1650 das Friedensfest feiern konnte. Im Türkenkrieg (1664), im Nordischen Kriege, in den Schlesischen und Napoleonischen Kriegen hat der Ort Drangsale durchmachen müssen, die anderen, entlegeneren Ortschaften, erspart geblieben sind.

Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in Olbersdorf Braunkohle abgebaut. Die Anfänge des Kohlebergbaus lagen auf dem Kaltenstein. Wegen der in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts vorgesehenen Erweiterung des Tagebaus verfiel das Niederdorf. Für die Umsiedlung der betroffenen Olbersdorfer und Zittauer Einwohner wurde im Oberdorf ein neues Wohngebiet, im Volksmund Golan-Höhen genannt, errichtet.

Ortsnamenformen

1320: villa Alberti (HOV, hsl. Nachtrag Blaschke, ohne Quelle!) , 1323: Albertsdorff, 1346: Olbrechtsdorf, 1350: Albrechtsdorf, 1473: Olbirsstorff, 1522: Alberßdorff, 1791: Olbersdorf, auch Albrechtsdorf, 1875: Olbersdorf b. Zittau

Verwaltungszugehörigkeit

1777: Görlitzer Kreis, 1843: Landgerichtsbezirk Löbau, 1856: Gerichtsamt Zittau, 1875: Amtshauptmannschaft Zittau, 1952: Landkreis Zittau, 1994: Landkreis Löbau-Zittau, 2008: Landkreis Görlitz

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