Ratibor
Racibórz

 50° 05' N    -    18° 14' O
Kreis Ratibor

 

1939: 50.000 Einwohner
R. liegt 23 km westlich von Rybnik und 68 km südöstlich von Oppeln und zählt fast 60.000 Einwohner

http://www.denkmalprojekt.org/d_ost_gebiete/ratibor_1866_1870-71_os.htm

http://www.die-ratiborer.de/de/ratibor.php?spgmGal=Alte_Postkarten&spgmPic=3&spgmFilters=#pic

Ratibor. Post, Geburtshaus Mendelssohn, Bahnhof
Ratibor. Post, Geburtshaus Mendelssohn, Bahnhof

Kreisstadt an einem der ältesten Flussübergänge an beiden Seiten der Oder. 
1108 erwähnt, seit 1217 Markt, 1235 als deutsche Stadt gegründet, 1299 Magdeburger Stadtrecht. 1241 überschritten hier die Mongolen den Strom. Von 1281-1532 Hauptstadt des Herzogtums Ratibor. Südöstlichste Stadt des Deutschen Reiches. 9 km von Ratibor Schloss Lubowitz, Geburtsort Eichendorffs. Vom Kreise Ratibor kam 1920 das Hultschiner Ländchen an die Tschechoslowakei, 1921 der südöstliche Teil rechts der Oder an Polen. 1945 wurde die Stadt zu fast 80 v. H. zerstört. Maschinenfabriken, Nahrungsmittelindustrie, Magnesitbergbau. Die Fruchtbarkeit der Oderauen machte Ratibor zum Gemüselieferanten des Kohlenpotts.

Entnommen: http://www.schlesien-bonn.de/entdecken/orte/ratibor.htm 

Dem Dichterfürsten Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff begegnet man auf Schritt und Tritt im Kreis Ratibor, speziell in Lubowitz, knapp acht Kilometer von der Kreisstadt Ratibor entfernt. Er wurde am 10.03.1788 auf Schloss Lubowitz im mährischen Grenzgebiet Oberschlesiens geboren und starb am 26.11.1857 im Alter von 69 Jahren in Neisse an den Folgen einer Lungenentzündung.

Gruss aus Ratibor, Oberschlesien
Gruss aus Ratibor, Oberschlesien

Die Stadt ratibor

Gruss aus Ratibor, Oberschlesien
Gruss aus Ratibor, Oberschlesien


Ratibor O.-S., Bahnhof
Ratibor O.-S., Bahnhof


Ratibor O.-S. - Dom
Ratibor O.-S. - Dom

Klosterkirche

Ratibor. Eichendorff-Denkmal
Ratibor. Eichendorff-Denkmal

Ratibor. Neumarkt.
Ratibor. Neumarkt.

Gruss aus Ratibor
Gruss aus Ratibor

Ratibor.  -  Ring
Ratibor.  -  Ring

 
Höhe 18 m, Grundsteinlegung 30.08.1912, Einweihung 18.10.1913

Schloss Dirschel


 


Der Bau dieses Bismarckturmes wurde vom Regierungsbaumeister Albach am 08. Juni 1911 angeregt. Nach dem 3. Schlesienaufstand befand sich der Bismarckturm seit 1922 auf polnischen Gebiet. Bereits am 03. Mai 1923 wurde der Bismarckturm in Freiheitsturm umbenannt. Am 10. November 1933 wurde der Turm gesprengt. Die Ruine des zersprengten Turmes wurde im Januar 1934 zerlegt.

Der Kreis umfaßt 2 Städte (Ratibor und Hultschin), 2 Marktflecken (Zauditz, Stadt Kranowitz), 83 Dominialbezirke und 130 Landgemeinden. Da aber die meisten Dominien mit ihren Gemeinden zusammenliegen, unterscheiden wir nur 136 Gemarkungen.
 

Ratibor. landesbibliothek. 1931
14.01.1931

1939:
50.000 Einwohner
Kreisstadt an einem der ältesten Flußübergänge an beiden Seiten der Oder. 1108 erwähnt, seit 1217 Markt, 1235 als deutsche Stadt gegründet, 1299 Magdeburger Stadtrecht. 1241 überschritten hier die Mongolen den Strom. Von 1281-1532 Hauptstadt des Herzogtums Ratibor. Südöstlichste Stadt des Deutschen Reiches. 9 km von Ratibor Schloss Lubowitz, Geburtsort Eichendorffs. Vom Kreise Ratibor kam 1920 das Hultschiner Ländchen an die Tschechoslowakei, 1921 der südöstliche Teil rechts der Oder an Polen. 1945 wurde die Stadt zu fast 80 v. H. zerstört.
Maschinenfabriken, Nahrungsmittelindustrie, Magnesitbergbau.
Die Fruchtbarkeit der Oderauen machte Ratibor zum Gemüselieferanten des Kohlenpotts.

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