Schönau an der Katzbach
(1945-48-Szonów) Œwierzawa

51° 1′ N   -   15° 54′ O


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Schönau auch Schönau b. Landeck
Or³owiec

50° 23′ 0″ N   -  16° 5′ 0″ O
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Szonów
50.30288°N   -   17.84229°O
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Schönau
Glogau
Kromolin

51.6852°N   -   15.8844°O
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50.30288°N   -    17.84229°O
50° 18' 10'' N   -   17° 50' 32'' O (Teschen)

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Klein Schönau
(Hirschberg)
50.9°N   -   14.85°O

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Klein Schönau
(Sudetenland)

50.98°N   -   14.4°O
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Schönau
(Sudetenland)

50.05°N   -   16.77°O

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Mutzkau, Schönau,

Mucków / Zawada-Mucków

50.39594°N   -   17.7963°O

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Schönau Lipka Oels
Schönau Lakotka Liegnitz
Schönau Kromolin Glogau
Schönau Mucków Oberglogau
Schönau Szonów Leobschütz
Schönau Kruszyna Brieg
Schönau Ogrodnica Neumarkt
Schönau a. d. Katzbach, Stadt Swierzawa Goldberg
Schönau b. Bad Landeck Or³owiec Habelschwerdt
Schönau b. Mittelwalde Smreczyna Habelschwerdt
Schönau (Mähren) Šenov Neutitschein
 

 

Schönau (Baunau)

Bonów

Schönau (Forsthaus Annaberg)

Gora Sw. Anny

Schönau (Mürschau)

Mierzów

Schönau (Vw. Kropusch)

Kropiwnik

Schönau in der Tschechei

  • Schönau: Pĕkná
  • Schönau: Šenov (Jièín)
  • Schönau: Snežná
  • Schönau (Braunau): Šonov u Broumova


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Schönau an der Katzbach

Über die Entstehung des Ortes Schönau bestehen widersprüchliche Darstellungen. Zum einen berichten alte Chroniken von einer Gründung im Jahre 1159 und einer slawischen Vorgängersiedlung. Eine erste Erwähnung von Sonowe findet sich in einer Bestätigungsurkunde aus dem Jahre 1268, die jedoch das südöstlich gelegene Dorf Altschönau betrifft und Anlass zu der Vermutung gibt, dass die Stadt zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestand. Für den frühen Gründungszeitpunkt während der Besiedlung der Wälder im Süden und Westen von Goldberg (Z³otoryja) durch die Herzöge von Liegnitz spricht die Form der Stadt, die stark an ein lang gestrecktes Straßendorf mit Dorfanger erinnert.

Ebenso unbestätigt bleibt die andere, früher weit verbreitete Ansicht, dass Herzog Bolko I. von Löwenberg-Jauer die Stadt erst 1296 gegründet hat, um nach der 1278 erfolgten Teilung des Herzogtums Liegnitz für seine Dörfer im oberen Tal der Katzbach, die zuvor zum Goldberger Weichbild gehörten, ein neues Zentrum zu schaffen. Dem widerspricht auch, dass Bolko I. schon 1295 in Scenowe eine Beurkundung vornahm.

Nachweislich war Schönau seit dem Ende des 13. Jahrhunderts Zentrum eines Weichbildes und ist 1321 urkundlich als Stadt genannt worden. Die Stadt besaß außer zwei Stadttoren, dem Hirschberger und dem Neustädter Tor, keine Stadtbefestigungsanlagen. Von 1381 bis 1382 entstand auf dem Markt die Mariä Himmelfahrt Kirche als Filialkirche von St. Johannis. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde die Stadtkirche auch zur Pfarrkirche erhoben und die spätromanische auf einem Hügel zwischen Schönau und Röversdorf (Sêdziszowa) gelegene Johanniskirche aus der Zeit um 1215 diente fortan der Stadt nur noch als Friedhofskirche.

Im Jahre 1534 kaufte die Stadt die Erbvogtei, die seit 1321 in den Händen der Familien Titze und Zedlitz war, dem Otto von Zedlitz ab. 1608 zerstörte ein Feuer große Teile der Stadt, darunter auch das Rathaus. Dabei gingen sämtliche städtischen Dokumente und Urkunden verloren. In den nachfolgenden Jahren blieb Schönau immer im Schatten von Goldberg und Hirschberg, die Schönauer Bürger lebten vom Ackerbau und dem Handwerk.

Im Jahre 1742 kam Schönau zu Preußen und wurde bei der Kreisreform von 1818 zusammen mit Bolkenhain zum Sitz eines Landkreises erhoben. 1896 wurde die Stadt mit der Verbindung von Goldberg über Schönau nach Merzdorf an das Eisenbahnnetz angeschlossen. 1932 verlor die Stadt durch die Fusion der Landkreise Schönau und Goldberg-Haynau zum Landkreis Goldberg den Kreissitz.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam Schönau, nach der Vertreibung der Eingeborenen vorübergehend, bis zum Abschluß eines Friedensvertrages zu  Polen und der Ort, der 1945–1948 Szonów, danach Œwierzawa hieß, verlor das Stadtrecht. Ab 1957 wurde Œwierzawa zur stadtartigen Siedlung.
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Schönau auch Schönau b. Landeck


 ist ein Dorf im Süden der Gemeinde Glatz in Niederschlesien. Es liegt fünf Kilometer nördlich von Bad Landeck  (L¹dek-Zdrój), zu dessen Gemeinde es gehört.

Or³owiec liegt im Osten des Glatzer Kessels im Reichensteiner Gebirge. Es ist über eine Straße zu erreichen, die nördlich von L¹dek-Zdrój von der Wojewodschaftsstraße 390 abzweigt und auf der Passhöhe Prze³êcz Ró¿aniec (Rosenkranzpass) endet. Die Fortsetzung der Straße jenseits der Grenze führt nach Bílá Voda. Nachbarorte sind Wrzosówka, Lutynia und Wojtówka im Südosten und Droszków im Westen. Nördlich von Or³owiec verläuft die Landkreisgrenze zum Powiat Z¹bkowicki, drei Kilometer östlich die Grenze zu Tschechien. Südöstlich erhebt sich die 900 m hohe Heidelkoppe (Borowkowa), westlich die 680 m hohe Kahleberg (Lysy Garb).

Schönau wurde erstmals 1352 als Schonaw erwähnt. Es gehörte zur Herrschaft Karpenstein im Glatzer Land und war zur Pfarrkirche Reyersdorf gewidmet. Anfang des 17. Jahrhunderts gehörte das Gut Schönau dem Friedrich von Reder auf Reyersdorf, der 1625 wegen seiner Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand vom Kaiser enteignet wurde. Dadurch gelangte Schönau zusammen mit Reyersdorf an den Freiherrn von Neuhaus, der sich als Obrist auf Seiten der Kaiserlichen Verdienste bei der Belagerung von Glatz erworben hatte. Ihm war zunächst die Herrschaft Neurode zugesprochen worden, fiel jedoch nach der Konversion des Bernhard von Stillfried an diesen zurück. 1628 mussten auf Anweisung des Kaisers von den Gütern Reyersdorf und Schönau 4.000 Taler für die Errichtung des Glatzer Dekanats zur Verfügung gestellt werden. 1748 tauschte Maximilian von Haugwitz aus Pischkowitz das Gut Schönau gegen die Herrschaft Gellenau mit Johann Georg von Ullersdorf. Dieser gehörte dem Malteserorden an und war Kanoniker an der Kathedrale in Königgrätz. Das von seiner Mutter für die Königgrätzer Domkirche fundierte Kapital von 17.000 Gulden übertrug er auf das Gut Schönau.

Nach den Schlesischen Kriegen fiel Schönau zusammen mit der Grafschaft Glatz 1763 mit dem Hubertusburger Frieden an Preußen. Nach der Neugliederung Preußens gehörte es seit 1815 zur Provinz Schlesien und war zunächst dem Landkreis Glatz eingegliedert. 1818 erfolgte die Umgliederung in den neu gebildeten Landkreis Habelschwerdt, zu dem es bis 1945 gehörte. Seit 1874 war die Landgemeinde Schönau dem Amtsbezirk Reyersdorf eingegliedert. 1939 wurden 359 Einwohner gezählt.

Als Folge des verlorenen Krieges  fiel Schönau 1945 wie fast ganz Schlesien vorläufig, bis zum Friedensvertrag an Polen und wurde in Or³owiec umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde ausgeraubt und brutal vertrieben. Die neuen Bewohner waren Migranten aus Ostpolen wie auch Repatrianten aus Belgien und Frankreich (von Werbern zurückgeholt). Da viele von ihnen in den nächsten Jahrzehnten Or³owiec wieder verließen, wurde die überwiegende Anzahl der Häuser und Gehöfte dem Verfall preisgegeben. In den 1990er Jahren betrug die Zahl der Bewohner rund ein Viertel der Einwohnerzahl von 1939. 1975–1998 gehörte Or³owiec zur Krs. Waldenburg.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Filialkirche St. Sebastian wurde 1770–1780 errichtet. Sie besitzt eine spätbarocke Ausstattung, die Michael Klahr d. J. zugeschrieben wird.

  • Der Gutshof im Unterdorf, dessen Herrenhaus 1787 erbaut wurde, befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Verlag Aktion Ost-West e.V.: Das Glatzer Land. ISBN 3-928508-03-2, S. 100

  • Arno Herzig, Ma³gorzata Ruchniewicz: Geschichte des Glatzer Landes. Hamburg-Wroc³aw 2006. ISBN 3-934632-12-2, S. 136, 162, 371

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Schönau (Glogau)

Schönau (Duncker)
Nach Duncker, um 1860

Schönau
War im Besitz der Familien von Zabeltitz, von Zedlitz, der Grafen von Churschwand, Hans von Kupperwolfs, des Freiherrn von Lüttwitz, des Oberamtmannes Schulz, des Legationsrates von Jordan.

Schönau
Schönau

Gruss aus Schönau
Gruss aus Schönau

Gruss aus Schönau
Gruss aus Schönau

Schönau. Krs. Glogau
Schönau. Krs. Glogau

 

Schönau
 
Šenov
49° 37´ 14.10¨    -   17° 59´ 26.28¨

Erste urkundliche Erwähnung war 1383 (als Pfarre Schena im Lehengerichtsbuch Nr. l vom Jahre 1206). Die Höhenlage beträgt 261 - 307 m zu beiden Seiten des Titschbaches gelegen. Der Mittelpunkt der Gemeinden Schönau und Kunewald war die Pfarrkirche zum Hl. Martin. Der ursprüngliche Holzbau wurde nach einem Brand um 1560 durch einen Steinbau ersetzt. Der Kirchturm kam später dazu. Gegenüber der Pfarrkirche steht das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges (der Entwurf stammte von dem Schönauer Bildhauer Franz Barwig). Die Tafel mit den Namen wurde nach dem 2. Weltkrieg verdeckt, die Aufschrift lautet nun in tschechisch: Für die Opfer der Kriege und der Besetzung 1914/ 18 und 1939/45. Im 19. Jh. entstanden verschiedene Industriebetriebe, u.a. die Hutfabrik A. Peschel, deren Erzeugnisse in der ganzen Welt geschätzt waren (Familiengrabmale noch am Friedhof vorhanden). 1930 hatte Schönau 3.218 Einwohner (überwiegend deutsch). 1938 gehörte Schönau zum Kreis Neutitschein und wurde 1941 nach Neutitschein eingemeindet. http://www.kuhlaendchen.de/html/de/heimatgemeinden/neutitschein1.html 

Hier geboren:
 

Schönau
Šenov, Èinov

50.1963°N   -   13.0053°O