Schlossar, Anton

 

 

*       27.06.1849, Troppau
†         1.08.1942, Graz

 

 

Schriftsteller. Direktor der Universitätsbibliothek Graz. Kulturhistoriker, Volksliedforscher

 

Schlossar studierte Jus an der Universität Graz und promovierte 1873. 1875 wechselte er vom Landesgericht Graz zur Universiätsbibliothek Graz, wo er 1903 bis 1910 Direktor war. Schlossar wurde durch zahlreiche Publikationen zur Kulturgeschichte der Steiermark bekannt. Daneben schrieb er auch kleinere literarische Werke. Sein Nachlass ist im Besitz der Universitätsbibliothek Graz.

Nach Anton Schlossar sind in Graz der Dr.-Anton-Schlossar-Weg und der Dr.-Schlossar-Park benannt.

Werke

  • Die Literatur der Steiermark in bezug auf Geschichte, Landes- und Volkskunde. Ein Beitrag zur österreichischen Bibliographie. Graz 1914.

Literatur

  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815-1950


Anastasius Grüns sämtliche Werke. in zehn Bänden. Achter Band. Inhalt: Volkslieder aus Krain.
Anastasius Grüns sämtliche Werke. in zehn Bänden. Dritter Band. Inhalt: In der Veranda.
Anastasius Grüns sämtliche Werke. in zehn Bänden. Erster Band. Inhalt: Biographische Einleitung.
Anastasius Grüns sämtliche Werke. in zehn Bänden. Fünfter Band. Inhalt: Der letzte Ritter. - Spa
Anastasius Grüns sämtliche Werke. in zehn Bänden. Neunter Band. Inhalt: Robin Hood.
Anastasius Grüns sämtliche Werke. in zehn Bänden. Sechster Band. Inhalt: Schutt.
Anastasius Grüns sämtliche Werke. in zehn Bänden. Siebenter Band. Inhalt: Nibelungen im Frack. -
Anastasius Grüns sämtliche Werke. in zehn Bänden. Vierter Band. Inhalt: Jugendgedichte. - Gedicht
Anastasius Grüns sämtliche Werke. in zehn Bänden. Zehnter Band. Inhalt: Vorrede zu Lenaus Nachla?
Anastasius Grüns sämtliche Werke. in zehn Bänden. Zweiter Band. Inhalt: Gedichte

SCHLOSSAR, ANTON. Oesterreichische Cultur- und Literaturbilder mit besonderer Berücksichtigung der Steiermark.
Wien, Braumüller 1879. XI (1), 421 S

Meyers Konversationslexikon

Schlossar, Anton, Kultur- und Litterarhistoriker, geb. 27. Juni 1849 zu Troppau, studierte in Graz erhielt 1875 eine Anstellung an der Universitätsbibliothek daselbst und wurde 1888 zum Kustos derselben befördert. Er veröffentlichte: "Innerösterreichisches Stadtleben vor hundert Jahren" (Wien 1877); "Speise und Trank vergangener Zeiten in Deutschland" (das. 1877); "Erzherzog Johann von Österreich und sein Einfluß auf das Kulturleben der Steiermark" (das. 1878); "Cornelia. Eine Herzensgeschichte in Versen" (Innsbr. 1878); "Österreichische Kultur- und Literaturbilder" (Wien 1879); "Steiermark im deutschen Lied", Anthologie (Graz 1880, 2 Bde.); "Deutsche Volkslieder aus Steiermark" (Innsbr. 1881); "Steiermärkische Bäder und Luftkurorte" (Wien 1883); "Kultur- und Sittenbilder aus Steiermark" (Graz 1885); "Bibliotheca historico-geographica stiriaca" (das. 1886) u. a.